separator imageBring Farbe in Deinen grauen Alltag: Maremmaseparator image

Campagnatico, das nicht aus Zufall im Altertum auf einem Hügel von etwa 300 m über dem Meeresspiegel entstanden ist, beherrscht das üppige Tal des Flusses Ombrone, der es umgibt wie eine beschützende Umarmung.

CampagnaticoBei einem Spaziergang durch terrassierte Weinberge und Olivenhaine lässt sich das Meer an klaren Tagen zwischen den hohen Felsen des Naturparks Uccellina und den Ausläufern des Monte Argentario erahnen.

Vom Meer her mildert eine frische und nach Pinien duftende Brise den langen maremannischen Sommer, während man nach Norden hin bis in den späten Frühling die schneebedeckten Gipfel des Monte Amiata sehen kann.

Innerhalb einer imposanten Stadtmauer gelegen, mit engen gepflasterten Gassen, mit kühnen Bögen perfekt in ihrer Ausarbeitung mit Ziegeln, die sich nur gerade eben berühren, mit Schießscharten für die Bogenschützen, mit hohen Wachtürmen und Kirchtürmen, den roten Ziegeldächer und dem alten Exerzierplatz, an dem noch einige starke Messingringe angebracht sind, die zum Anbinden der scheuenden Pferde dienten, ist Campagnatico ein typisches Beispiel einer mittelalterlichen Burg.

Viele herrschaftliche Häuser und die Kirchen sind mit Fresken ausgeschmückt, die Heiligenfiguren und Szenen aus dem täglichen Leben zeigen und die zum Teil erst kürzlich restauriert wurden.

Diese Fresken geben Zeugnis von der wichtigen Rolle, die diese Burg Aldobrandeschi, welche schon bei Dante Alighieri in der "Göttlichen Komödie" zitiert wird, im späten Mittelalter spielte.

S. Maria churchGleich am Ortseingang neben dem Park Mercatale liegt die kürzlich restaurierte Kirche Santa Maria, die reich an Bildern und Fresken berühmter Künstler ist. Sie wurde als Heiligtum und Wallfahrtsort der Maremma geweiht und wurde damit zum Ziel vieler Pilger.

Campagnatico bedeutet aber auch: sein dazugehöriges Umland, weit und reich an Geschichte wie der Hauptort selbst.

Campagnatico flagZum Beispiel:
Montorsaio, ein kleines Juwel zwischen Hainen aus Korkeichen und Kastanien und mediterraner Macchia, wo die antike Zisterne noch intakt ist und die Wasserversorgung sichern könnte;
Marrucheti mit seiner Burg Stertignano;
die Hügel der Sabatina, wo Guido di Monfort während des Prozesses nach seinem Mord an Heinrich von England Unterschlupf fand;
Die alten Gutshöfe Sticcianese, S. Antonio und Granaione;
bis hin zu dem modernen Ortsteil Arcille.

Alles zusammen erhält die bäuerlichen Traditionen und lässt so die typischen Gerichte entstehen, wie Acquacotta, Zuppa di Farro, Cinghiale con Olive.

Hier ganz natürlich hergestellte Produkte sind die Olivenöle, Weine, Käse, Wurstwaren und Safran, die sie bei Ihrem Aufenthalt in einem der vielen auf die ganze Gegend verteilten restaurierten Bauernhöfen mit Unterkunftsmöglichkeiten (Agriturismo) probieren können. Herauszuheben sind vielleicht die Weine aus den DOC-Gebieten Montecucco und Morellino di Scansano.

Zum Abschluss noch etwas über die herzlichen und fröhlichen Menschen der Gegend.

Sie sind glücklich ihre Bräuche und Feste des Ortes mit Ihnen zu teilen und sind stolz die Köstlichkeiten ihrer Erde anzubieten, entstanden zwischen einer scharfen Abwägung moderner Anbaumethoden und den starken alten bäuerlichen Traditionen.

Es wird Ihnen schwer fallen, selbst nach einem kurzen Aufenthalt, die Gerüche, die Geräusche, die Farben dieser toskanischen Erde zu vergessen, mal stark, mal still, lebendig oder wie eine Magie, als würde man es nicht verstehen, ob sich die Sonne zu ihrem Auf- oder Untergang vorbereitet.

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